13.12.2009 BluesClub Concert - Special Guest: Debra Harris

Viel schöner kann ein Jahr wahrscheinlich nicht ausklingen. Bei vollem Haus ging es wie angekündigt recht früh los.

Im ersten Teil des Abends erlebten wir eine spielfreudige Band, die mit Stücken von Bonnie Raitt, Taj Mahal und Keb' Mo' beinahe schon BluesClub-typische Töne anschlug. Der Jahreszeit angemessen fanden aber auch ruhigere Titel ihren Weg ins Repertoire des Abends. Mit "Across the borderline" erinnerten wir uns gemeinsam an den leider viel zu früh verstorbenen Ausnahmemusiker Willy DeVille, Bruce Springsteens "The ghost of Tom Joad" hat nicht zuletzt durch Heeres Gitarrenparts für den einen oder anderen Gänsehautschauer gesorgt und mit "Broken Wing" von Martina McBride ging eine der großen Country-Balladen an den Start.

Nach der Pause dann der Auftritt von Debra Harris. Auftritte mit Gästen sind ja immer eine besondere Herausforderung. Hat die eine Probe gereicht? Wie ging nochmal das Intro vom dritten Titel? Hoffentlich geht das gut. Diejenigen, die dabei waren, wissen es: Es ist gut gegangen. Und wie.

Mit "Rainy night in Georgia", "The choking kind" und "6-3-5-4-7-8-9" wurden absolute Soul und R&B Klassiker gefeiert und alle Anspannung löste sich in Sekunden. Mit unglaublich viel Gefühl und Leichtigkeit begeisterte Debbie Publikum und Band gleichermaßen. Zu fortgeschrittener Stunde dann Gospel. Als Patrick Omoregbe, ein Chor-Kollege von Debbie, dann noch spontan die Bühne betrat und mit Debbie "Will the circle be unbroken" intonierte, herrschte eine Atmosphäre wie bei einem Gospel-Gottesdient im tiefsten Süden der USA. Vielen Dank für diesen unvergesslichen Abend.

Wie immer findet Ihr die Fotos zur Veranstaltung in der Galerie weiter unten und wünschen Euch viel Freude beim Betrachten und gemeinsamen Erinnern an einen schönen Abend mit netten Menschen und guter Musik.





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